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Flanken trainieren für mehr Tore

Während mit Uwe Seeler und Co. Flanken noch eine hohe Bedeutung hatten, stirbt die Flanke im modernen Fußball immer mehr aus. Vielmehr ist von Kurzpassspiel, falschen Neunern und weniger von kopfballstarken Mittelstürmern und Flanken oder Flugbällen die Rede. Komisch, denn viele Tore fallen weiterhin im Strafraum selbst und werden nicht von außerhalb erzielt.

Der bekannte "Tiki-Taka" Fußball erhielt unter Pep Guardiola beim FC Barcelona den Einzug ins Fußballoberhaus. Dabei ist sehr viel Ballbesitz vonnöten und die Spieler müssen sich kombinationsstark zeigen, um Chancen zu erhalten, in der Startelf zu stehen. Besonders das Kurzpassspiel hat dabei eine enorm wichtige Bedeutung und somit stirbt die Flanke immer mehr aus.

Flanken sind jedoch immer noch ein sicheres Mittel, um einen Torerfolg zu erzielen und sollten deshalb nicht außenvorgelassen werden, sondern auch in das Mannschaftstraining mit einfließen. Besonders in der Bundesliga wird es durch ein hohes Pressing immer schwerer den Ball einfach laufen zu lassen und die Außenverteidiger rücken zumeist mit auf, um Flanken in den Strafraum befördern zu können. Die meisten Tore werden inzwischen mit dem Fuß erzielt und nur wenige Stürmer besitzen die Fähigkeit einen Kopfball platziert auf das Tor bringen zu können.

Wussten Sie schon? Buchmacher bieten bei einem Fußballmatch die Chance auf den nächsten Torerfolg zu wetten. Hierzu lassen sich verschiedene Varianten tippen, wie beispielsweise: Kopfballtor, Elfmeter oder Freistoß. Um eine solche Wette spielen zu können schauen Sie sich einfach diesen Link an.

Die meisten Mittelstürmer beherrschen nur eine geringe Kopfballfähigkeit Ob es nun Mario Götze, Messi, Neymar oder Higuain ist, viele der falschen Neuner verfügen nur selten über die Körpergröße, die einen Kopfball nach einer guten Flanke erfolgreich verwerten können. Die oben genannten Spieler verfügen eher über Dribble-Skills, die sie so unverzichtbar machen. Gute Beispiele für erfolgreiche Kopfballspieler, die auch mit dem Fuß etwas drauf haben sind Spieler wie Robert Lewandowski, Benzema oder Mario Mandzukic. Dennoch sterben solche Spieler immer mehr aus und die Trainer setzen auf das Kurzpassspiel, welches durch einstudierte Abläufe erfolgreich wird. Der Fußball unterliegt immer den verschiedensten Moden. Sei es das oben angesprochene Tiki-Taka oder ein schnelles Umschaltspiel, wie es Borussia Dortmund gerne spielt. Dass diese Varianten erfolgreich sind, zeigte bereits die deutsche Nationalmannschaft in Brasilien. So durften die Spieler nur auf hohe Bälle setzen, wenn kein anderes Mittel erkennbar war. Wie erfolgreich die Mannschaft damit wurde, zeigte sich im Finale, als Deutschland die Weltmeisterschaft gegen Argentinien gewinnen konnte und das Land in Trance versetzte.

Flanken sind dennoch ein gutes Mittel zum Erfolg

Genug von verschiedenen Philosophien des Fußballs, wir eignen uns nun den Flankentypen, die sehr unterschiedlich ausfallen können. Die Grundlagen, welche eine Flanke erfolgreich werden lassen, müssen bereits in der Jugend einstudiert werden und sollten unter keinen Umständen vernachlässigt werden.

Der Flugball ist eine Technik, die voraussetzt, dass der Spieler den Ball nicht zu scharf tritt. Flugbälle sind geeignet um den eigenen Mitspieler in Szene setzen zu können, ohne ihm dabei größere Schwierigkeiten in der Ballannahme zu bereiten. Aus diesem Grund ist es von enormer Bedeutung den Ball richtig zu treffen. Die perfekte Flanke gelingt zumeist, wenn der Ball unterhalb der Mitte angehoben wird. Die Schusshaltung ist jedoch ebenso wichtig und sollte im "schrägen Vollspann" erfolgen. Das bedeutet, dass der Ball zwar mit dem Spann gespielt wird, doch die Körperhaltung dabei in einer Schräge steht. Wäre die Haltung gerade, würde diese schräge Haltung zu einem Schuss führen und der Ball könnte nicht angehoben werden. Das Bein des Spielers schwingt nach der Flanke nicht komplett durch und der Ball erhält dadurch einen Rückwärtsdrall. Hierdurch erhält der Ball eine gerade Flugbahn und kann perfekt platziert werden, sodass der Mitspieler bei der Ballannahme keinerlei Probleme erhält.

Die Flanke - Bis Ende der 70er in Deutschland nicht existent

Ein lustiger Fakt am Rande: Der Begriff "Flanke" war bis zu den 70er Jahren in Deutschland nicht vertreten. In den Folgejahren harmonierten jedoch Horst Hrubesch und Manfred Kaltz beim HSV so gut, dass die "Bananenflanke" geboren war. Dabei war die Flanke so krumm, dass Verteidiger den Ball nur sehr schlecht einschätzen konnten und auch Torhüter ihre Probleme damit hatten.

In der heutigen Zeit ist fast ausschließlich noch von einer "Flanke" die Rede, obwohl diese weiterhin in der Form der Bananenflanke getreten werden. Der ideale Treffpunkt des Balles ist dabei der sogenannten "Großzehenknochen". Entscheidend für eine gute Flanke ist dabei, dass das Bein durch schwingt und den Ball gewissermaßen noch ein Stück am Fuß mitführt, bevor er schlussendlich getreten wird.

Die Flanke ist mit 100 km/h natürlich schneller als ein Flugball und wird durch das Anschneiden in Luftverwirbelungen gebracht. Dadurch dreht sich das Spielgerät um sich selbst und kann eine hohe Geschwindigkeit erhalten.

Frühes Training bringt große Erfolge

Bereits im Juniorenbereich sollten Flanken einstudiert werden, damit Außenspieler und Stürmer sich an diesen Torabschluss oder Passmöglichkeit gewöhnen können. Wer nicht rechtzeitig die theoretischen und praktischen Grundlagen erlernt, kann diese in der späteren Karriere nicht sauber durchführen und erhält mit dem Laufe der Zeit zunehmend Schwierigkeiten. Im weiteren Verlauf des Jugendfußballs wird das Spiel immer schneller und der Zeitraum für richtige Entscheidungen immer kürzer. Je früher ein Außenstürmer oder Verteidiger die Eigenschaften des Flugballes oder der Flanke einstudiert, desto leichter und erfolgreicher wird dies mit der Zeit.

Hierzu sind jedoch vor allem Trainer erforderlich, die Flanken weiterhin schätzen und diese als erfolgreiche Methoden ansehen. Um Flanken gut trainieren zu können, sollten Übungen so realistisch wie möglich gehalten werden. Dazu eignet sich im Training ein realer Ablauf eines Spieles. Gegenspieler und der Zeitdruck sind die wichtigen Faktoren, die ein Spieler einschätzen muss. Somit sollte im Training auf diese Faktoren geachtet werden und der Spieler sollte in einem eingegrenzten Raum trainieren können, ohne sich dabei alleine plump dem Ball widmen zu müssen.


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